Steuerstrafverfahren

Existenzbedrohend wird ein Steuerstrafverfahren bereits im Zeitpunkt der Ermittlungen, wenn die Steuerfahndung von erheblichen hinterzogenen Beträgen ausgeht und Vermögensgegenstände, Konten etc. vorläufig pfändet und beschlagnahmt. Im schlimmsten Fall kann praktisch das ganze Vermögen betroffen sein. Dann sind im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die Maßnahmen umgehend zu treffen, die zur Sicherung des Lebensunterhalts erforderlich sind.

Existenzvernichtend kann ein Steuerstrafverfahren jedoch auch sein, wenn derartige Maßnahmen nicht getroffen werden. Steuerstrafverfahren sind häufig geprägt durch hohe Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen und die Festsetzung der angeblich hinterzogenen Steuern zuzüglich Hinterziehungszinsen etc.

Steuerstrafverfahren sind gekennzeichnet durch die enge Verknüpfung des Steuerrechts mit dem Strafrecht. Hieraus ergeben sich erhebliche Besonderheiten, die im Rahmen der Verteidigung zu berücksichtigen sind. Die Steuerfahndung, die in der Regel die Ermittlungen führt, wird einerseits als Strafverfolgungsbehörde und andererseits als Finanzbehörde tätig, welche für die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen zuständig ist. Dies erfordert besondere Kenntnisse des Verteidigers sowohl im Straf- wie auch im Steuerrecht. Erst durch die Kombination dieser Kenntnisse und der Verteidigung auf den verschiedenen rechtlichen Ebenen, kann der betroffene Bürger seine Rechte effektiv wahrnehmen oder zumindest die harschen wirtschaftlichen Folgen angemessen begrenzen.

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