Selbstanzeige

Eine Selbstanzeige bietet dem steuerpflichtigen Bürger die Möglichkeit vor der Einleitung eines Steuerstrafverfahrens zur Steuerehrlichkeit zurückzukehren. Wenn den Finanzbehörden steuerlich erhebliche Tatsachen nicht mitgeteilt und hierdurch Steuern verkürzt worden sind, kann eine Selbstanzeige zur Straffreiheit führen. Jedoch wirkt sich nicht jede Mitteilung an die Finanzbehörden, in der bisher verschwiegene oder unzutreffend dargestellte steuerlich relevante Tatsachen dargestellt werden, strafbefreiend aus. Eine wirksame Selbstanzeige hat verschiedene Voraussetzungen, damit die begehrte strafbefreiende Wirkung eintritt. Unter anderem erfordert eine wirksame Selbstanzeige, dass diese rechtzeitig bei den Finanzbehörden eingeht und vollständig, die für die Besteuerung relevanten Tatsachen darstellt. Zudem muss der Steuerpflichtige in der Lage sein, den hinterzogenen Betrag innerhalb einer durch die zuständige Finanzbehörde bestimmten Frist zu zahlen. Sobald die Selbstanzeige bei der Finanzverwaltung eingereicht worden ist, wird diese an das zuständige Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung weitergeleitet. Dort wird geprüft, ob die Selbstanzeige wirksam ist.

Eine unwirksame und somit misslungene Selbstanzeige zieht regelmäßig ein Steuerstrafverfahren nach sich. Daher ist vor Einreichung einer Selbstanzeige eine genaue Prüfung der Voraussetzungen und etwaigen Risiken einer Selbstanzeige dringend zu raten.

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